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Höllental

Mai 13th, 2008 by georg

Höllental

Am Sonntag waren wir (ich, mein Bruder und Karin) im Höllental bei der Rax.

Um 11.00 haben sie mich mit ihrem neuen Auto abgeholt, leider haben wir die richtige Ausfahrt verfehlt, was uns eine halbe Stunde Zeit gekostet hat. Um 13.00 sind wir dann losmarschiert. Wegen dem tollen Wetter habe ich mir vorher überlegt ob ich überhaupt eine Jacke mitnehmen soll und hab mir mehr Gedanken darüber gemacht, dass ich meine Sonnenbrille nicht mitgenommen habe.

Nach dem Überschreiten der Schönnbrunner Stiege, sah ich zum ersten Mal das Höllental (das in das man mit dem Auto reinfahren kann, heisst kleines Höllental). Nach endlosen Kilometern Marsch über Schotterwege, Wald und schliesslich einem Schneefeld erreichten wir das Talende.

Ich hab gedacht ich schaffe keinen Meter mehr. Sind dann aber den Gaislochsteig hinaufgeklettert. Dieser wenig schwere Steig ist sehr lustig, weil man buchstäblich durch einen kleinen Wasserfall klettert. Wir waren danach natürlich komplett nass. Danach gings über ein Schneefeld und eine Geröllhalde zum Einstieg des Gustaf Jan Steiges. Dieser zeichnete sich dadurch aus, dass bei einigen Querungen die Sicherung zerstört war, bzw. völlig fehlte. Dafür bot er ausgezeichnete Blicke ins Höllental. Am Ende des Steiges mussten wir uns entscheiden ob wir über den Alpenvereins Steig nach unten ins Tal oder auf den Gipfel klettern wollen. Diese Entscheidung wurde uns abgenommen, da der Weg nach unten durch eine 3m hohe Schneewand versperrt war. Eine Überwindung dieses Hindernisses ohne Sicherung erschien uns zu gewagt und so gingen wir den Weg bergauf. Leider war es zu diesem Zeitpunt bereits 18.30 und wir bekamen langsam Panik, ob wir das Ziel noch bei Tageslicht erreichen würden.

Oben wurden die Bedingungen leider immer schlimmer und die Situation gipfelte darin, dass wir mehr oder weniger ungesichert, einige Schneefelder queren mussten. Aber gottseidank ist nix passiert und mit den letzen Sonnenstrahlen erreichten wir das Hochplateau der Rax. Danach mussten wir noch 2h steil durch den Wald (aber ohne Klettern) nach unten wandern und kamen um Mitternacht beim Knappenhof wieder in die Zivilisation. Das Problem wäre gewesen zurück zum Auto zu kommen, dieses stand ja 9km weiter in der Höllenschlucht. Gottseidank konnten wir im Knappenhof ein Taxi organisieren, welches uns zum Auto brachte.

Fazit: Nicht mehr so spät weg fahren und immer volle Montur auf den Berg mitnehmen, ausserdem benötige ich dringend auch eine Stirnlampe :-)

This entry was posted on Dienstag, Mai 13th, 2008 at 11:04 and is filed under Klettern. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

1 response about “Höllental”

  1. helga said:

    Pffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff!
    Gott sei Dank alles gut ausgegangen.Pfffffff!!!!

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